Rohstoffe & Edelmetalle

In Rohstoffe investieren: Von Gold bis Öl

Rohstoffe gehören zu den ältesten Anlageformen der Menschheit. Ob Gold als Krisenschutz, Silber als Wertanlage oder Industriemetalle fur die Zukunftstechnologien - lernen Sie, wie Sie mit Rohstoff-ETFs und Edelmetallen Ihr Portfolio diversifizieren und gegen Inflation absichern.

Gold

Sicherer Hafen

Silber

Industrie & Anlage

5-15%

Empfohlener Anteil

Was Sie lernen werden

Nach dem Studium dieser Kategorie können Sie fundierte Entscheidungen bei Rohstoff-Investments treffen.

Rohstoffarten verstehen

Edelmetalle, Energie, Agrar und Industriemetalle unterscheiden

Investitionswege kennen

Physisch, ETFs, ETCs oder Aktien - die richtige Wahl treffen

Risiken einschätzen

Volatilität, Währungsrisiko und Lagerkosten bewerten

Portfolio absichern

Rohstoffe als Inflationsschutz und Diversifikation nutzen

Für Anfänger

So starten Sie mit Rohstoff-Investments

Schritt für Schritt zum ersten Rohstoff-Investment - von der Theorie zur Praxis

1

Grundlagen verstehen

Lernen Sie die verschiedenen Rohstoffkategorien kennen: Edelmetalle wie Gold und Silber, Energierohstoffe wie Öl und Gas, Industriemetalle wie Kupfer und Lithium sowie Agrarrohstoffe. Jede Kategorie hat eigene Preistreiber und Risikoprofile.

2

Anlageziel definieren

Möchten Sie Ihr Portfolio absichern, von Preissteigerungen profitieren oder langfristig diversifizieren? Edelmetalle eignen sich als Krisenschutz, während Industriemetalle stärker von der Konjunktur abhängen.

3

Anlageform wählen

Entscheiden Sie zwischen physischem Kauf (Barren, Münzen), Rohstoff-ETFs und ETCs, Rohstoffaktien oder Zertifikaten. Jede Form hat unterschiedliche Kosten, Risiken und steuerliche Behandlung.

4

Portfolio-Anteil bestimmen

Experten empfehlen 5-15% Rohstoffe im Gesamtportfolio. Beginnen Sie konservativ und erhöhen den Anteil schrittweise. Achten Sie auf ausreichende Diversifikation innerhalb der Rohstoffanlage.

5

Erste Investition tatigen

Für Einsteiger eignen sich breit gestreute Rohstoff-ETFs oder physisches Gold. Eröffnen Sie ein Depot bei einem günstigen Broker und starten Sie mit einem überschaubaren Betrag.

Häufige Fragen zu Rohstoff-Investments

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Gold, Silber und andere Rohstoffe

Ist Gold kaufen 2026 noch sinnvoll?

Gold bleibt eine bewährte Absicherung gegen Inflation und Währungskrisen. Der Goldpreis entwickelt sich oft gegenlaufig zu Aktien, was es zu einem wertvollen Diversifikationsinstrument macht. Allerdings wirft Gold keine laufenden Erträge ab. Experten empfehlen 5-10% Gold im Portfolio als Krisenabsicherung, nicht als Hauptanlage.

Was ist der Unterschied zwischen Rohstoff-ETFs und ETCs?

ETFs (Exchange Traded Funds) sind Sondervermögen und damit bei Insolvenz des Anbieters geschützt. Sie investieren meist in Rohstoff-Futures oder -Aktien. ETCs (Exchange Traded Commodities) sind Schuldverschreibungen und tragen ein Emittentenrisiko, können aber direkt in einzelne Rohstoffe wie Gold investieren. Für physisch hinterlegte Gold-ETCs ist das Risiko durch die Golddeckung minimiert.

Wie kann ich als Anfänger in Silber investieren?

Für Einsteiger gibt es mehrere Wege: Physisches Silber (Münzen oder Barren) eignet sich für langfristige Anleger, ist aber mit Lagerkosten und 19% Mehrwertsteuer verbunden. Silber-ETCs bieten eine kostengünstige Alternative ohne Lageraufwand. Silberminen-Aktien ermöglichen gehebelte Teilhabe am Silberpreis, sind aber volatiler.

Welche Risiken haben Rohstoff-Investments?

Rohstoffe unterliegen starken Preisschwankungen durch Angebot, Nachfrage und geopolitische Faktoren. Bei ETCs und Zertifikaten besteht ein Emittentenrisiko. Futures-basierte Produkte können durch Rollverluste an Wert verlieren. Physische Rohstoffe verursachen Lager- und Versicherungskosten. Währungsrisiken entstehen, da Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden.

Wie viel Prozent meines Portfolios sollte in Rohstoffe fliessen?

Die meisten Finanzexperten empfehlen einen Rohstoffanteil von 5-15% im Gesamtportfolio. Dieser Anteil reicht aus, um von der Diversifikationswirkung zu profitieren, ohne das Portfolio zu stark von der Rohstoffvolatilität abhängig zu machen. Der genaue Anteil hängt von Ihrer Risikotoleranz, dem Anlagehorizont und den übrigen Portfoliobestandteilen ab.

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