Agrarrohstoffe

Agrarrohstoffe: Weizen, Kaffee & Co. als Investment

Agrarrohstoffe wie Weizen, Mais, Soja, Kaffee und Zucker sind die Grundlage unserer Ernährung. Doch sind sie auch eine sinnvolle Geldanlage? Erfahren Sie, wie der Handel mit Soft Commodities funktioniert, welche Investitionsmöglichkeiten es gibt - und welche ethischen Fragen Sie sich vor einem Investment stellen sollten.

Lesezeit: ca. 12 MinutenAktualisiert: Januar 2026

Was sind Agrarrohstoffe?

Agrarrohstoffe - im Englischen als “Soft Commodities” bezeichnet - sind landwirtschaftliche Produkte, die an internationalen Warenbörsen gehandelt werden. Im Gegensatz zu “Hard Commodities” wie Gold, Silber oder Kupfer sind Agrarrohstoffe organischen Ursprungs und haben eine begrenzte Haltbarkeit.

Der Handel mit Agrarrohstoffen hat eine jahrhundertealte Geschichte. Die erste moderne Warenterminbörse, das Chicago Board of Trade (CBOT), wurde 1848 gegründet - ursprünglich, um Landwirten und Händlern eine Möglichkeit zu geben, sich gegen Preisschwankungen abzusichern. Dieses Prinzip gilt bis heute, auch wenn der Markt inzwischen von Spekulanten dominiert wird.

Agrarrohstoffe auf einen Blick

  • - Getreide: Weizen, Mais, Reis, Hafer, Gerste
  • - Ölsaaten: Soja, Raps, Sonnenblumen
  • - Genussmittel: Kaffee, Kakao, Zucker, Orangensaft
  • - Fasern: Baumwolle
  • - Tierische Produkte: Lebendvieh, Schweinebäuche (historisch)

Der Unterschied zu Industrierohstoffen ist fundamental: Während Gold oder Kupfer nahezu unbegrenzt gelagert werden können, unterliegen Agrarrohstoffe dem Verderb, saisonalen Zyklen und Wetterbedingungen. Das macht sie volatiler, aber auch schwerer zu prognostizieren als andere Rohstoffklassen.

Die wichtigsten Soft Commodities im Überblick

Nicht alle Agrarrohstoffe sind für Privatanleger gleich gut zugänglich. Die folgenden sechs Produkte dominieren den internationalen Handel und sind in Form von ETCs oder ETFs investierbar.

🌾

Weizen

(Wheat)Volatilität: Hoch

Eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel weltweit. Hauptproduzenten sind China, Indien, Russland und USA.

Preistreiber: Wetterereignisse, Exportbeschränkungen, Ukraine-KonfliktBörse: CBOT (Chicago)
🌽

Mais

(Corn)Volatilität: Mittel-Hoch

Vielseitig verwendbar: Nahrungsmittel, Tierfutter und Bioethanol. USA ist größter Produzent.

Preistreiber: US-Ernte, Ethanol-Nachfrage, ExportzahlenBörse: CBOT (Chicago)
🫘

Soja

(Soybeans)Volatilität: Mittel-Hoch

Wichtigste Ölsaat der Welt. Hauptverwendung als Tierfutter und Speiseöl.

Preistreiber: Chinas Nachfrage, Brasilien-Ernte, FleischkonsumBörse: CBOT (Chicago)

Kaffee

(Coffee)Volatilität: Sehr hoch

Arabica (hochwertig) und Robusta (günstiger). Brasilien ist größter Produzent.

Preistreiber: Frostschäden Brasilien, Konsumtrends, WährungenBörse: ICE (New York)
🍬

Zucker

(Sugar)Volatilität: Hoch

Rohrzucker und Rübenzucker. Auch wichtig für Bioethanol-Produktion.

Preistreiber: Brasilien-Ernte, Ethanol-Quote, Indien-ExportBörse: ICE (New York)
🍫

Kakao

(Cocoa)Volatilität: Hoch

Westafrika produziert 70% der Weltmenge. Elfenbeinküste und Ghana führend.

Preistreiber: Wetter Westafrika, Schokoladennachfrage, Kinderarbeit-DebatteBörse: ICE (New York/London)

Warum diese sechs?

Weizen, Mais, Soja, Kaffee, Zucker und Kakao machen zusammen den Großteil des globalen Agrarrohstoffhandels aus. Sie sind die liquidesten Märkte mit den engsten Spreads und der besten Verfügbarkeit von Finanzprodukten für Privatanleger. Andere Produkte wie Orangensaft, Baumwolle oder Reis sind für europäische Anleger schwerer zugänglich.

Preisfaktoren bei Agrarrohstoffen

Die Preise von Agrarrohstoffen schwanken oft stärker als bei anderen Anlageklassen. Das liegt an einer Vielzahl von Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen und schwer vorherzusagen sind.

Wetter & Klima

Dürren, Frost, Überschwemmungen können Ernten vernichten und Preise explodieren lassen.

Ernteprognosen

USDA-Berichte und Ernteerwartungen bewegen die Märkte oft stärker als tatsächliche Ernten.

Globale Nachfrage

Bevölkerungswachstum, steigender Wohlstand in Schwellenländern und Ernährungstrends.

Währungskurse

Agrarrohstoffe werden in US-Dollar gehandelt. Ein schwacher Dollar macht Importe günstiger.

Politische Eingriffe

Exportverbote, Subventionen und Handelsabkommen können Preise stark beeinflussen.

Energiepreise

Treibstoff für Landmaschinen, Düngemittelkosten und Biokraftstoff-Nachfrage.

Praxisbeispiel: Weizen 2022

Der Ukraine-Krieg zeigt, wie schnell Agrarrohstoffpreise explodieren können. Die Ukraine und Russland sind zusammen für etwa 30% des globalen Weizenexports verantwortlich. Nach Kriegsbeginn im Februar 2022 stieg der Weizenpreis innerhalb weniger Wochen um über 50%, bevor er sich wieder normalisierte. Solche Preissprünge sind bei Agrarrohstoffen keine Seltenheit - sie machen das Investment spannend, aber auch riskant.

Für Anleger bedeutet diese Volatilität: Agrarrohstoffe eignen sich nicht als Basisinvestment, sondern allenfalls als Beimischung. Wer hier investiert, sollte starke Nerven haben und kurzfristige Verluste verkraften können.

Investitionsmöglichkeiten für Privatanleger

Anders als bei Gold können Sie Weizen oder Kaffee nicht einfach zu Hause lagern. Der Zugang zu Agrarrohstoffen erfolgt daher über Finanzprodukte. Die wichtigsten Optionen im Überblick:

1Agrar-ETCs

Exchange Traded Commodities auf einzelne Agrarrohstoffe

Beispiele:

WisdomTree Wheat, WisdomTree Corn, WisdomTree Coffee

Typische Kosten:

TER 0,35-0,49%

Vorteile:

Direktes Rohstoff-Exposure, liquider Handel

Nachteile:

Rollverluste, Emittentenrisiko, ethische Bedenken

2Breit gestreute Agrar-ETFs

ETFs mit Korb aus verschiedenen Agrarrohstoffen

Beispiele:

iShares Diversified Commodity Swap (Agrar-Anteil), Bloomberg Agriculture

Typische Kosten:

TER 0,19-0,45%

Vorteile:

Diversifikation, geringeres Einzelrisiko

Nachteile:

Rollverluste, komplexe Struktur

3Agrar-Aktien

Aktien von Unternehmen der Agrarbranche

Beispiele:

Deere & Co., Nutrien, Archer Daniels Midland, Bayer (Crop Science)

Typische Kosten:

Nur Ordergebühren

Vorteile:

Keine Rollverluste, Dividenden möglich, ethisch unbedenklicher

Nachteile:

Unternehmensrisiken, nicht reines Rohstoff-Exposure

4Agrar-Aktien-ETFs

ETFs auf Agrarunternehmen weltweit

Beispiele:

VanEck Agribusiness ETF, iShares Agribusiness UCITS ETF

Typische Kosten:

TER 0,35-0,55%

Vorteile:

Diversifikation, einfacher Zugang, keine Rollverluste

Nachteile:

Korrelation mit Aktienmarkt

Mehr über Rohstoff-ETFs und ETCs erfahren Sie in unserem Artikel zu Rohstoff-ETFs.

Rollverluste - Das versteckte Problem

Wer in Agrarrohstoffe über ETCs oder ETFs investiert, muss ein wichtiges Konzept verstehen: die sogenannten Rollverluste. Sie können Ihre Rendite erheblich schmälern, selbst wenn der Rohstoffpreis steigt.

Wie entstehen Rollverluste?

ETCs und ETFs investieren nicht direkt in physische Rohstoffe, sondern in Futures-Kontrakte. Diese Kontrakte haben ein Ablaufdatum. Kurz bevor ein Kontrakt ausläuft, muss der Fonds ihn verkaufen und einen längerlaufenden Kontrakt kaufen - das nennt man “Rollen”.

Contango (Rollverlust)

Wenn der neue Kontrakt teurer ist als der alte, entstehen Rollverluste. Das ist bei Agrarrohstoffen häufig der Fall, da Lagerkosten eingepreist werden.

Backwardation (Rollgewinn)

Ist der neue Kontrakt günstiger, entstehen Rollgewinne. Das tritt auf, wenn akute Knappheit herrscht und der Spotpreis über dem Futurepreis liegt.

Rechenbeispiel: Der Rollverlust-Effekt

Angenommen, der Weizenpreis steigt in einem Jahr um 10%. Ein Weizen-ETC muss jedoch monatlich rollen, und jedes Mal kostet der neue Kontrakt 0,5% mehr als der alte.

  • - Preissteigerung Weizen: +10%
  • - Rollverluste (12 x 0,5%): -6%
  • - Fondskosten (TER): -0,5%
  • - Tatsächliche Rendite des ETC: ca. +3,5%

In manchen Jahren können die Rollverluste sogar die gesamte Preissteigerung auffressen oder übersteigen - dann machen Sie Verlust, obwohl der Rohstoff gestiegen ist.

Aus diesem Grund eignen sich futures-basierte Produkte auf Agrarrohstoffe nicht für langfristige Buy-and-Hold-Strategien. Die Rollverluste summieren sich über Jahre hinweg und vernichten Rendite. Agrar-Aktien haben dieses Problem nicht - ein Grund, warum viele Experten sie als bessere Alternative betrachten.

Ethische Bedenken: Darf man mit Nahrungsmitteln spekulieren?

Wichtiger Hinweis

Die Investition in Agrarrohstoffe ist ethisch umstritten. Bevor Sie investieren, sollten Sie sich mit den verschiedenen Positionen auseinandersetzen und eine bewusste Entscheidung treffen.

Die Frage, ob Spekulation mit Nahrungsmitteln moralisch vertretbar ist, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Beide Seiten haben gewichtige Argumente.

Argumente der Kritiker

  • -Preistreiber: Finanzspekulation kann Preise über das fundamentale Niveau treiben und Nahrungsmittel für arme Menschen unerschwinglich machen.
  • -Hungerkrisen: Die Preisexplosion 2007/08 führte zu Hungeraufständen in mehreren Ländern. Spekulanten wurden mitverantwortlich gemacht.
  • -Volatilität: Spekulatives Kapital verstärkt Preisschwankungen, was die Planung für Landwirte und Verbraucher erschwert.
  • -Moralische Grundsatzfrage: Nahrung ist ein Menschenrecht - sollte sie Spekulationsobjekt sein?

Argumente der Befürworter

  • +Hedging ermöglichen: Spekulanten übernehmen Risiken von Landwirten und ermöglichen deren Preisabsicherung.
  • +Liquidität: Ohne Spekulanten wären die Märkte weniger liquide und die Spreads für Absicherungsgeschäfte höher.
  • +Preisfindung: Terminmärkte liefern wichtige Preissignale für Produktion und Lagerhaltung.
  • +Studien uneindeutig: Der wissenschaftliche Nachweis, dass Spekulation Preise treibt, ist nicht eindeutig erbracht.

Was sagt die Wissenschaft?

Die empirische Forschung ist gespalten. Einige Studien finden einen Zusammenhang zwischen Finanzspekulation und Preisvolatilität, andere nicht. Die Weltbank kam 2011 zu dem Schluss, dass Spekulation zumindest kurzfristig zu Preisübertreibungen beitragen kann. Die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN) forderte wiederholt stärkere Regulierung.

Unbestritten ist, dass die fundamentalen Faktoren - Wetter, Nachfrage, Energiepreise - die Haupttreiber der Preise sind. Die Frage ist, ob Spekulation diese Bewegungen verstärkt.

Unsere Einschätzung

Wir empfehlen keine direkten Investments in Nahrungsmittel-Futures. Nicht nur wegen der ethischen Bedenken, sondern auch wegen der Rollverluste und der extremen Volatilität. Wer von steigenden Agrarpreisen profitieren möchte, sollte Agrar-Aktien in Betracht ziehen - diese Alternative ist ethisch unbedenklicher und hat kein Rollverlust-Problem.

Letztlich muss jeder Anleger diese Entscheidung für sich selbst treffen. Wir möchten Sie ermutigen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und bewusst zu investieren - nicht nur nach Renditegesichtspunkten, sondern auch nach Ihren eigenen ethischen Maßstäben.

Alternative: Agrar-Aktien statt direkte Rohstoff-Spekulation

Wer von steigenden Agrarpreisen profitieren möchte, ohne direkt in Nahrungsmittel zu spekulieren, findet in Agrar-Aktien eine attraktive Alternative. Diese Unternehmen verdienen Geld, wenn die Landwirtschaft floriert - ohne die ethischen Bedenken der direkten Nahrungsmittelspekulation.

UnternehmenLandBranche
Deere & CompanyUSALandmaschinen
NutrienKanadaDüngemittel
Archer Daniels MidlandUSAAgrarrohstoffe
BungeUSAAgrarrohstoffe
CortevaUSASaatgut/Pflanzenschutz
K+S AGDeutschlandDüngemittel

Vorteile von Agrar-Aktien

  • Keine Rollverluste wie bei Rohstoff-ETCs
  • Mögliche Dividendenzahlungen
  • Ethisch unbedenklicher als direkte Nahrungsmittelspekulation
  • Langfristige Wachstumsperspektiven (Bevölkerungswachstum)

Risiken beachten

  • Unternehmensrisiken (Management, Wettbewerb, Regulierung)
  • Nicht reines Rohstoff-Exposure
  • Korrelation mit dem allgemeinen Aktienmarkt
  • ESG-Risiken (Pestizide, Umwelt)

Wer nicht einzelne Aktien auswählen möchte, kann auch auf Agrar-Aktien-ETFs setzen. Der VanEck Agribusiness ETF oder der iShares Agribusiness UCITS ETFbündeln Dutzende von Unternehmen aus der Agrarbranche in einem Produkt. So profitieren Sie von langfristigen Trends wie Bevölkerungswachstum und steigendem Fleischkonsum in Schwellenländern.

Agrarrohstoffe zur Portfolio-Absicherung?

Rohstoffe werden oft als Inflationsschutz und zur Diversifikation empfohlen. Doch gilt das auch für Agrarrohstoffe? Die Antwort ist differenziert.

Korrelation mit anderen Anlageklassen

Agrarrohstoffe zeigen eine niedrige Korrelation mit Aktien und Anleihen - das ist gut für die Diversifikation. In Krisenzeiten verhalten sie sich jedoch unberechenbar:

  • - Finanzkrise 2008: Agrarrohstoffe fielen zunächst, erholten sich dann schneller als Aktien
  • - Corona 2020: Gemischtes Bild - einige Rohstoffe stiegen, andere fielen
  • - Ukraine-Krieg 2022: Weizen und Mais explodierten, während Aktien einbrachen

Für die Portfolio-Absicherung sind Edelmetalle wie Gold meist besser geeignet als Agrarrohstoffe. Gold hat eine längere Historie als Krisenwährung und keine Rollverluste bei physisch hinterlegten Produkten.

Mehr zum Thema Absicherung erfahren Sie in unserem Artikel zu Rohstoffen als Portfolio-Absicherung.

Häufige Fragen zu Agrarrohstoffen

Was sind Agrarrohstoffe?

Agrarrohstoffe (auch Soft Commodities genannt) sind landwirtschaftliche Produkte, die an Warenbörsen gehandelt werden. Dazu gehören Getreide wie Weizen, Mais und Soja sowie Genussmittel wie Kaffee, Kakao und Zucker. Im Gegensatz zu Industrierohstoffen (Hard Commodities) wie Gold oder Kupfer sind Agrarrohstoffe verderblich und unterliegen saisonalen Schwankungen.

Ist es moralisch vertretbar, in Agrarrohstoffe zu investieren?

Diese Frage ist umstritten. Kritiker argumentieren, dass Spekulation mit Nahrungsmitteln die Preise in die Höhe treiben und Hunger in armen Ländern verschärfen kann. Befürworter entgegnen, dass Terminmärkte zur Preisabsicherung für Landwirte wichtig sind und Spekulation Liquidität bereitstellt. Als verantwortungsvoller Anleger sollten Sie diese Debatte kennen und Ihre eigene ethische Position finden.

Wie kann ich als Privatanleger in Agrarrohstoffe investieren?

Es gibt mehrere Wege: Agrar-ETCs bilden einzelne Rohstoffe wie Weizen oder Kaffee über Futures ab. Breit gestreute Agrar-ETFs investieren in einen Korb verschiedener Agrarrohstoffe. Agrar-Aktien (Düngemittelhersteller, Landmaschinenbauer, Saatgutkonzerne) bieten eine indirekte Beteiligung ohne die ethischen Bedenken der direkten Nahrungsmittelspekulation.

Was sind Rollverluste und warum sind sie bei Agrarrohstoffen wichtig?

Rollverluste entstehen, wenn ein ETF oder ETC Futures-Kontrakte vor Ablauf in längerlaufende Kontrakte tauschen muss. Wenn der neue Kontrakt teurer ist als der alte (Contango), entstehen Rollverluste - unabhängig von der Preisentwicklung des Rohstoffs. Bei Agrarrohstoffen mit Lagerkosten und saisonalen Mustern können diese Verluste erheblich sein und die Rendite deutlich schmälern.

Welche Alternativen gibt es zur direkten Agrarrohstoff-Investition?

Statt direkt in Agrarrohstoffe zu investieren, können Sie in Unternehmen der Agrarbranche investieren: Düngemittelhersteller wie Nutrien oder K+S, Landmaschinenbauer wie Deere & Company, oder Nahrungsmittelkonzerne wie Nestlé oder Archer Daniels Midland. Diese Aktien profitieren von steigenden Agrarpreisen, ohne die ethischen Bedenken der direkten Nahrungsmittelspekulation.

Fazit: Agrarrohstoffe mit Bedacht einsetzen

Agrarrohstoffe sind eine Anlageklasse, die mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. Die ethischen Bedenken bei der Spekulation mit Nahrungsmitteln sind berechtigt und sollten nicht ignoriert werden. Hinzu kommen praktische Probleme wie Rollverluste, extreme Volatilität und die Schwierigkeit, Preise vorherzusagen.

Wer dennoch von der wachsenden Weltbevölkerung und steigenden Nahrungsmittelnachfrage profitieren möchte, sollte Agrar-Aktien oder Agrar-Aktien-ETFs in Betracht ziehen. Diese Alternative bietet langfristiges Wachstumspotenzial ohne die ethischen Bedenken der direkten Nahrungsmittelspekulation.

Weiterführende Artikel

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Rohstoffe und Rohstoff-Derivate sind mit erheblichen Risiken verbunden, einschließlich des möglichen Totalverlusts. Die ethischen Aspekte der Nahrungsmittelspekulation sollten bei jeder Anlageentscheidung berücksichtigt werden. Bitte informieren Sie sich umfassend und ziehen Sie bei Bedarf einen qualifizierten Finanzberater hinzu.

Rohstoff-Analysen per E-Mail

Erhalten Sie wöchentlich Marktanalysen zu Rohstoffen, Investmenttipps und Einschätzungen zu aktuellen Entwicklungen. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.

Bereits über 10.000 Anleger vertrauen unserem Newsletter