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Edelmetalle

Gold, Silber, Platin und Palladium gehoeren zu den aeltesten Wertanlagen der Menschheit. Als sichere Haefen schuetzen sie vor Inflation und geopolitischen Risiken. Entdecken Sie aktuelle Analysen und Prognosen fuer 2026.

Warum in Edelmetalle investieren?

Edelmetalle sind seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil der menschlichen Wertaufbewahrung. Gold dient Zentralbanken weltweit als Reservewaehrung und hat sich in jeder grossen Finanzkrise als stabiler Anker bewaehrt. Die begrenzte Verfuegbarkeit und die aufwaendige Foerderung machen Edelmetalle zu einer natuerlichen Absicherung gegen die Entwertung von Papiergeld.

Neben der klassischen Rolle als Wertspeicher gewinnen Edelmetalle durch industrielle Anwendungen an Bedeutung. Silber ist unverzichtbar fuer die Solarindustrie und Elektronik, Platin wird in Brennstoffzellen und Katalysatoren eingesetzt, und Palladium ist zentral fuer die Abgasreinigung. Die Energiewende schafft zusaetzliche Nachfrage und neue Preistreiber.

Fuer Anleger bieten Edelmetalle eine wichtige Diversifikationskomponente. Ihre geringe Korrelation zu Aktien und Anleihen macht sie zum idealen Portfoliobaustein. Besonders in Zeiten steigender Zinsen, geopolitischer Spannungen oder waehrungspolitischer Unsicherheit entfalten Gold und Silber ihre Schutzfunktion.

Chancen und Risiken

Chancen

  • +
    Zentralbank-Nachfrage

    Rekordkaeufe durch Zentralbanken weltweit stuetzen den Goldpreis langfristig

  • +
    Inflationsschutz

    Edelmetalle behalten ihren realen Wert bei steigender Geldentwertung

  • +
    Industrielle Nachfrage

    Energiewende treibt Bedarf an Silber (Solar) und Platin (Wasserstoff)

  • +
    Portfolio-Diversifikation

    Geringe Korrelation zu Aktien bietet echte Risikostreuung

Risiken

  • -
    Keine laufenden Ertraege

    Edelmetalle zahlen keine Dividenden oder Zinsen

  • -
    Zinsumfeld

    Steigende Realzinsen machen zinslose Anlagen wie Gold weniger attraktiv

  • -
    Dollar-Abhaengigkeit

    Ein starker US-Dollar belastet typischerweise die Edelmetallpreise

  • -
    Lagerkosten

    Physische Edelmetalle erfordern sichere und kostenpflichtige Lagerung

Haeufig gestellte Fragen

Warum gelten Edelmetalle als sicherer Hafen?
Edelmetalle, insbesondere Gold, haben sich ueber Jahrtausende als Wertspeicher bewaehrt. Sie sind physisch begrenzt, nicht beliebig vermehrbar und behalten ihren Wert auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. In Finanzkrisen und bei hoher Inflation steigt die Nachfrage nach Gold und Silber typischerweise, da sie als Absicherung gegen Waehrungsentwertung und systemische Risiken dienen.
Was ist der Unterschied zwischen physischem Gold und Gold-ETFs?
Physisches Gold (Barren, Muenzen) bietet direkten Besitz ohne Gegenparteirisiko, erfordert aber sichere Lagerung und verursacht hoehere Handelskosten. Gold-ETFs wie der SPDR Gold Shares (GLD) sind boersengehandelt, liquider und guenstiger im Handel, stellen aber einen Anspruch auf Gold dar statt direkten Besitz. Fuer groessere Summen empfiehlt sich eine Kombination aus beiden Anlageformen.
Wie hoch sollte der Edelmetall-Anteil im Portfolio sein?
Finanzexperten empfehlen typischerweise 5-15% des Gesamtportfolios in Edelmetallen zu halten. In unsicheren Zeiten kann dieser Anteil auf bis zu 20% erhoeht werden. Gold sollte dabei den Kern bilden (60-70% des Edelmetall-Anteils), ergaenzt durch Silber (20-30%) und optional Platin oder Palladium (5-10%). Die genaue Gewichtung haengt von der individuellen Risikobereitschaft ab.
Welche Rolle spielen Zentralbanken fuer den Goldpreis?
Zentralbanken sind bedeutende Akteure am Goldmarkt. Seit 2010 kaufen Zentralbanken weltweit netto Gold hinzu, um ihre Waehrungsreserven zu diversifizieren. Besonders China, Indien, die Tuerkei und Polen haben in den letzten Jahren massiv Gold gekauft. Diese Kaeufe stuetzen den Goldpreis langfristig und signalisieren ein wachsendes Misstrauen gegenueber dem US-Dollar als alleiniger Reservewaehrung.
Ist Silber eine gute Alternative zu Gold?
Silber hat eine doppelte Rolle als Edelmetall und Industriemetall. Etwa 50% der Silbernachfrage kommt aus der Industrie (Elektronik, Solarenergie, Medizin). Silber ist volatiler als Gold und bietet in Bullenmaerkten hoehere Renditen, aber auch groessere Rueckschlaege. Das Gold-Silber-Verhaeltnis (aktuell ca. 80:1) hilft bei der Einschaetzung, ob Silber relativ guenstig oder teuer ist.

Hinweis: Die auf dieser Seite enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung dar und sind nicht als solche zu verstehen. Investitionen in Rohstoffe sind mit erheblichen Risiken verbunden und koennen zum Verlust des eingesetzten Kapitals fuehren. Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlaessiger Indikator fuer zukuenftige Ergebnisse. Bitte konsultieren Sie einen qualifizierten Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.

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